Rückblick auf die SAISON 2024/25 der A-Liga Friedberg
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Souveräner Wiederaufstieg für KOL-Absteiger SV Ober-Mörlen
Auch B-Liga Aufsteiger SG Melbach/Bingenheim und Relegationsgewinner SG Rodheim folgen den „Grün-Weißen“ ins Oberhaus
Die „08ter“ wurden durchgereicht und auch Dorheim, Schwalheim und Blau-Gelb müssen runter
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Auch in diesem Jahr schaffte es ein B-Liga-Aufsteiger durchzumarschieren. Die SG Melbach/Bingen-heim, lange Zeit sogar an der Spitze der A-Liga, schaffte es als Vizemeister ins Oberhaus. Souveräner Meister, mit 26 gewonnenen Spielen, aber wurden die „Grün-Weißen“ aus Ober-Mörlen, die sage und schreibe 152 Tore erzielt und in 32 Ligaspielen nur 30 Gegentore bekommen haben. Ganz großen Anteil an diesem Erfolg hat nicht nur Trainer Wielpütz, sondern auch Torjäger Leon Hirzmann (58 Tore), der mehr als ein Drittel aller SV-Tore erzielt hat und jetzt den SV in Richtung Eschenrod verlässt. Aber auch der Relegationsgewinner (gegen SV Assenheim) und Mitaufsteiger SG Rodheim hat über 100 Tore erzielt, nämlich genau 104, aber hier hat sich der Großteil der Tore auf drei Spieler verteilt. Freddy Bausch hat mit 24 Toren den größten Anteil, gefolgt von Erdinc Usta (21) und Elias Yamini (18). Genau 100 Tore haben die „Blau-Roten“ aus KSG Groß-Karben erzielt, die aber trotzdem das Ziel Wiederaufstieg als Tabellenfünfter deutlich verpasst haben. Auch hier hat ein Spieler mehr als ein Drittel aller Tore erzielt, nämlich Erkan Goek, dem 35 „Buden“ gelungen sind. Nur ganz knapp verpasst hat die dreistellige „Tore-Zahl“ der Vizemeister SG Melbach/Bingenheim, denn hier stehen 97 zu Buche, vor denen Youngster Finn Kleberger, als Dritter der Torschützenliste, 26 Tore erzielt hat. 19 Tore steuerte Niklas Kunkel bei und Routinier Tobi Stete traf 18mal ins Schwarze.  Â
Insgesamt fielen in dieser Saison in den 272 Spielen der A-Liga Friedberg 1244 Tore, wobei vier Spiele nicht stattfanden und deshalb mit 3:0 gewertet wurden. Interessant ist dabei, dass keine der beiden Begegnungen zwischen der SKG AVW Friedberg und dem Türk. SV Bad Nauheim II ausgetragen wurde. Hierzu kommt noch die Partie zwischen Melbach/Bingenheim und Dorheim, sowie die wegen Verletzung eines Spielers abgebrochene Partie am Traiser Wäldchen gegen Groß-Karben die 3:0 gewertet wurde. Das sind im Schnitt 4,6 Tore pro Spiel, etwas mehr als in der letzten Saison, da waren es 4,5 Tore pro Partie. Den Fairplay-Pokal hat sich, wie im letzten Jahr, erneut der Traiser FC 72 gesichert, diesmal mit 61 Strafpunkten, vor der KSG Groß-Karben mit 63 und dem Meister Ober-Mörlen mit 71 Strafpunkten. Deutlich abgeschlagen am Tabellenende der Fairplay-Wertung rangieren die SKG AVW Friedberg (126 Strafpunkte), vor Dorheim (143) und Schlusslicht Spvgg. 08 Bad Nauheim (152), die außer einer Roten Karten auch noch 16 Zeitstrafen und 99 Gelbe Karten in ihren Akten stehen haben. In der Heimtabelle rangieren die „08ter“ auf dem Vorletzten Platz mit nur 12 Punkten, vor dem Schlusslicht Blau-Gelb Friedberg das nur 11 Punkte hat. Auch in dieser Tabelle ist der Meister SV Ober-Mörlen mit 43 Punkten (92:15 Tore) führend, vor den punktgleichen SG Melbach/Bingenheim (53:11 Tore) und SKG AVW Friedberg (54:21 Tore). Auch die vier deutlichsten, zweistellige Siege in dieser Saison, gehen auf das Konto des Meister, so das 14:1 und 13:2 gegen Absteiger und Schlusslicht Blau-Gelb, das 12:1 gegen Bad Vilbel II und der 10:0-Sieg gegen den FSV Dorheim. Und wie könnte es anders sein, auch in der Fremde war der Meister das erfolgreichste Team mit 39 Punkten, gefolgt vor der SG Rodheim (36) und der SG Melbach/Bingenheim (32). Die schlechteste Ausbeute zu Hause hat der Tabellenletzte Blau-Gelb Friedberg (3 Punkte), der nur gegen den Traiser FC (4:3) gewonnen hat. Insgesamt wurden 137 Heimsiege registriert, 94mal wurde in der Fremde gewonnen und 41mal trennte man sich Unentschieden. Das häufigste Resultat ist wie fast immer das 2:1 (35mal) gewesen, gefolgt vom 3:0 (20mal), was allerdings etwas verfälscht, weil vier Spiele mit 3:0 gewertet wurden. So ist überraschend das 4:1 mit 19 Eintragungen eigentlich auf Platz zwei, vor dem 3:1, dem 3:2 und dem 2:0 mit jeweils 17 Vorkommnissen. Bei den Unentschieden-Ergebnissen waren das 1:1 (15x) vor dem 2:2 (12x) und dem 0:0 (6x). Die meisten Unentschieden, nämlich neun, leisteten sich gleich drei Teams. Der FC Massenheim bevorzugte fast alle Remis gleich zweimal, außerdem torlosen 0:0 das nur einmal Anwendung fand. Der Traiser FC hatte eine andere Verteilung und benutzte das 4:4 gar nicht. Auch der TuS Rockenberg war eher für die „torarmen“ Unentschieden, wie das 2:2 (2x), das 1:1 (5x) oder das 0:0 (2x). Die Serien in dieser Saison verteilten sich so, wie es die Platzierungen in der Tabelle erahnen lassen. Die Positiven (Siegesserie) hat natürlich der SV Ober-Mörlen, der 17mal in Serie (alle 17 Spiele zu Saisonende) ungeschlagen blieb, was allerdings der SG Rodheim auch gelang, allerdings zwischen dem 6. und 22. Spieltag. Die Friedberger Albaner (SKG AVW) blieben 14mal in Folge ohne Niederlage. Aber 13 Siege in Folge (zwischen 19. und 31. Spieltag) kann nur der Meister aufweisen. Die negative Serie hält wie so oft der Tabellenletzte, in diesem Fall der SV Blau-Gelb Friedberg, der von den letzten 14 Saisonspielen dreizehn verlor, davon 12mal in Folge. Nur der 4:3 Sieg gegen den Traiser FC, im vorletzten Spiel, ließ die Serie nicht noch schlechter aussehen.            Â
In diesem Jahr verlassen gleich drei Teams die A-Liga in Richtung Kreisoberliga. Während man mit dem SV Ober-Mörlen schon rechnen konnte und auch die SG Rodheim nicht unbedingt überrascht, wenn es auch erst über die Relegation klappte, muss man dem B-Liga Aufsteiger und jetzigen Vize-Meister SG Melbach/Bingenheim schon den Botton „Überraschung“ anhängen.
Der Rest folgt noch ....
