
Traiser FC 72 informiert
Stefan Hiecke bleibt ein weiteres Jahr ein Traiser Geißbock
Der Coach geht damit in die vierte Saison bei den „Blau-Gelben“
Eine neue Mitteilung vom Traiser Geißbockheim. Der Vorstand und der aktuelle Trainer Stefan Hiecke haben sich auf eine weitere Zusammenarbeit, bis zum 30. Juni 2026, geeinigt. Nachdem der Vorstand, in Gesprächen mit den Mannschaften, sich eine Meinung bilden konnte, war die Vertragsverlängerung mit Trainer Stefan Hiecke nur noch eine Formsache. Denn auch der Trainer, der immer betont hat, dass der Trainerjob beim Traiser FC für ihn eine Herzensangelegenheit ist, fühlt sich am Wäldchen sichtlich richtig wohl. Damit wäre Hiecke, nach Horst Baier (1976 bis 1984) und Fred Hoppe (1998 bis 2004), der Dienstälteste Traiser Trainer (2022 bis 2026). Hinzu kommt nun auch noch, das Hiecke, ab der neuen Saison 2025/26, die Verantwortung für die 2. Mannschaft übertragen bekommen hat. Der bekennende OFC-Fan hat die Geißböcke im ersten Jahr 2022/23 auf Platz 7 geführt, nachdem zuvor von seinen Vorgängern die Plätze 15 (19/20, Corona), 14 (20/21, Corona) und 11 (21/22) in der Friedberger A-Liga erreicht worden waren. In der letzten Saison 2023/24 hat er mit dem Team den Relegationsplatz 3 erreicht, musste aber gegen den SV Bruchenbrücken (0:1, 1:2) die Aufstiegshoffnungen begraben.
Saison 2023/24 - A-Liga Friedberg
Der Traiser FC geht nun schon zum neunten Mal in die Relegation
Fünfmal ging es schon um den Aufstieg und dreimal war man in der Abstiegsrelegation
Am kommenden Samstag, den 1. Juni beginnt für den Traiser FC die insgesamt neunte Relegation. Diesmal geht es um einen Platz in der nächst höheren Liga, der Kreisoberliga, einer Liga in der die Geißböcke schon einmal vier Spielzeiten (2010/11 bis 2013/14) verbracht haben. Der Gegner in diesem Jahr heißt SV 1919 Bruchenbrücken. Die Blau-Weißen haben immerhin schon Erfahrung in der Gruppenliga, aus der sie 2005/06 abgestiegen sind. Einen weiteren Abstieg gab es gleich in der nächsten Saison 2006/07 aus der Kreisoberliga. Nach fünf Jahren A-Liga schafften die Bärenschweizer 2011/12 wieder den Aufstieg, als Tabellenzweiter, in die Kreisoberliga, wo sie bis zum heutigen Tag noch sind. Als Tabellendreizehnter müssen sie nun in die Relegation (1.6./5.6.) mit dem Tabellendritten der A-Liga, dem Traiser FC 72. Mit den Geißböcken haben sie bisher 18mal die Klingen gekreuzt, davon 16mal um Punkte, 12mal in der A-Liga und 4mal in der KOL. Die Bilanz insgesamt ist positiv, denn 9mal gingen sie als Sieger vom Feld, 5mal haben die Traiser gewonnen und 4mal trennte man sich Unentschieden, bei einem Torverhältnis von 37:29 Toren. Für die Blau-Gelben aus dem Münzenberger Stadtteil Trais ist das insgesamt schon die neunte Relegation. Die Nord-Wetterauer haben, nach dem Abstieg aus der KOL im Jahre 2014, ihre zehnte A-Liga in Folge auf dem 3. Platz abgeschlossen und das etwas überraschend und außerplanmäßig. Nun will die junge Truppe von Stefan Hiecke auch nach den Sternen greifen. Dies haben sie als Tabellendritter auch in der A-Liga-Saison 2016/17 schon einmal versucht, damals scheiterten sie, unter Trainer Steffen Becker, aber in der Relegation an dem FC Kaichen (1:3, 4:3). Relegation ist in Trais also nichts unbekanntes, denn schon 1992/93 haben sie es versucht aus der B-Liga in die A-Liga aufzusteigen, scheiterten aber am SV Gronau (3:1) und dem FC Nieder-Wöllstadt (0:1). 1993/94 ist es dann endlich geglückt, als die Schützlinge vom damaligen Trainer Jürgen Ohl, in einer vierer Konstellation mit Gronau (2:1), Groß-Karben (2:0) und SV Ober-Mörlen II (7:0), als Sieger hervorging. Nach dem Abstieg drei Jahre später versuchten es die Geißböcke 2003 erneut. Aber auch da zog man zunächst gegen Peterweil (2:3) und Hoch-Weisel (2:2) den Kürzeren. Besser lief es 2005. Dort schafften die Mannen vom damaligen Trainer Peter Reeb die Sensation in Petterweil gegen die favorisierte TSG Ober-Wöllstadt (4:3), nachdem man zuvor in Ober-Wöllstadt ein 1:1 gegen Petterweil erreicht und sich Ober-Wöllstadt und Petterweil in Trais mit einem Unentschieden getrennt hatte. Weitere Relegationsspiele gab es nach dem zwischenzeitlichen Aufstieg in die Kreisoberliga (2009/10) unter Trainer Egon Antmansky. Hier ging es insgesamt dreimal um den Klassenerhalt. Im ersten KOL-Jahr 2010/11 konnte man den Abstieg gegen die KSG Groß-Karben (4:0/1:4) abwehren, im dritten Jahr war es der SV Hoch-Weisel (2:1/2:1) der es nicht schaffte und im vierten KOL-Jahr 2013/14 reichte es in einem unvergessenen dramatischen Finale gegen die TSG Ober-Wöllstadt (0:4/5:2) nicht mehr die Klasse zu halten. Nun also der neunte Nervenkitzel für die Traiser, der zunächst am Samstag den 1. Juni in Bruchenbrücken beginnt. Am Mittwoch den 5. Juni gibt es dann am Traiser Wäldchen das Rückspiel für die Hiecke-Truppe, die in der nächsten Saison komplett zusammen bleiben soll. Das heißt auch mit dem ersten Traiser Liga-Torschützenkönig der Geschichte. Andrei-Florin Rogna, gekommen im Januar 2023, hat in dieser Saison 27 A-Liga-Tore für die Geißböcke erzielt. Dominic Nicolai (SG Hoch-Weisel/Ostheim) schaffte 24 Tore und Tom Braunwart (FC Karben II) und Baris Samadi (Türk. SV Bad Nauheim II) je 22 Tore. Zweitbester Traiser Torschütze der Saison war Joel Paul Fenchel mit 12 Treffern.
Die Traiser Relegationsübersicht:
Aufstiegs-Relegation:
1992/93: B-Liga 1 - 2. Platz / kein Aufstieg
in Gronau : FC Nieder-Wöllstadt - TFC 1:0
in Ob.-Wöllstadt: SV Gronau - TFC 1:3
in Trais : SV Gronau – FC N.-Wöllstadt 4:4
1993/94: B-Liga 1 – 2. Platz / AUFSTIEG!
in Groß-Karben: SV Gronau – TFC 1:2
in Trais : TFC – KSG Groß-Karben 2:0
in Ober-Mörlen: SV Ober-Mörlen II – TFC 0:7
2002/03: B-Liga 1 – 2. Platz / kein Aufstieg
in Hoch-Weisel: Petterweil – TFC 3:2
in Trais : Petterweil - Hoch-Weisel 1:1
in Petterweil : Hoch-Weisel – TFC 2:2
2004/05: B-Liga 1- 2. Platz / AUFSTIEG!
in Ober-Wöllstadt: Petterweil - TFC 1:1
in Trais : Petterweil - Ober-Wöllstadt 2:2
in Petterweil : Ober-Wöllstadt – TFC 3:4
Abstiegs-Relegation:
2010/11: KOL – 17. Platz / kein Abstieg!
in Groß-Karben: KSG Groß-Karben – TFC 0:4
in Trais : TFC – KSG Groß-Karben 1:4 n.V.
2012/13: KOL – 15. Platz / kein Abstieg!
in Trais : TFC - Hoch-Weisel 2:1
in Hoch-Weisel: Hoch-Weisel – TFC 1:2
2013/14: KOL - 15. Platz / ABSTIEG!
in Ober-Wöllstadt: Ober-Wöllstadt - TFC 4:0
in Trais : TFC - Ober-Wöllstadt 5:2
Aufstiegs-Relegation:
2016/17: A-Liga - 3. Platz / kein Aufstieg
in Kaichen: Kaichen – TFC 3:1
in Trais : TFC - Kaichen 4:3 n.V.
2023/24: A-LIGA - 3. Platz /
in Bruchenbrücken: Bruchenbrücken - TFC
in Trais : TFC - Bruchenbrücken

Torjäger Andrei Rogna verlässt nach 50 erzielten Toren die Traiser Geißböcke
Eine Schreckensnachricht flatterte nun kurz vor Weihnachten dem Traiser FC ins Haus. Andrei Rogna, A-Liga Torschützenkönig der letzten Saison 2023/24, verlässt den Traiser FC 72 und schließt sich im neuen Jahr, zur Rückrunde, dem KOL-Team SV Germania 1920 Ockstadt an. Rogna, der in Ockstadt wohnt, kam im Januar 2023 zum Traiser FC und bestritt dort, bis zum 8. Dezember, 74 Spiele für die 1. Mannschaft, für die er sage und schreibe 50 Tore erzielte. In der letzten Saison hatte er mit 27 A-Liga-Treffern maßgeblichen Anteil am Traiser Höhenflug, der am Ende auf Platz 3, dem Relegationsplatz, endete. 27 Tore, das bedeutete fast jeder 3. Treffer ging auf das Konto des quirligen, schnellen und kampfstarken Angreifers, der dann mit dem Titel „A-LIGA-Torschützenkönig“ verdientermaßen belohnt wurde. Der 33jährige Vollblutstürmer kam vom FC Ajax Rödgen, folgte damit seinem Förderer und Trainer Stefan Hiecke (der jetzt schwer enttäuscht ist) zu den Geißböcken, wo er einen hohen Stellwert besaß. 50 Tore erzielte er für die Blau-Gelben, wobei er 5mal mit einem Doppelpack, viermal mit einem Dreierpack und sogar einmal, beim 9:1 Sieg in Rödgen gegen den Türk. SV Bad Nauheim II, mit einem Viererpack glänzte, für den er nur 19 Minuten brauchte. Für den Hattrick beim 3:2 Sieg in Ober-Hörgern gegen die FSG Münzenberg benötigte er nur ganze 14 Minuten und erzielte dabei sogar noch einen Jubiläumstreffer des Traiser FC, das 5300ste Tor der 1. Mannschaft. Somit reihte sich Rogna nahtlos in eine Liste der großartigen Torjäger ein, die der Traiser FC immer schon besaß, sei es Gerold Hitzel, Birger Schmidt, Matthias Müller, Achim Hoppe, Marco Boller, Thorsten Walter, Daniel Antmansky, Joshua Ohlemutz, Fabian Lotz oder Timo Gräf. Auf jeden Fall bedankt sich der Traiser FC im Namen aller „Geißböcke“ bei Andrei für die tollen Spiele und den unermüdlichen Einsatz den er stets gezeigt hat und wünscht ihm für die Zukunft alles, alles Gute.
Arnold Muck
Stefan Hiecke bleibt auf der Kommandobrücke der Traiser Geißböcke
Nägel mit Köpfen machten dieser Tage die Verantwortlichen beim nördlichsten A-Liga Verein der Wetterau, dem Traiser FC 72. Die Geißböcke werden auch in der kommenden Saison 2024/25 mit Trainer Stefan Hiecke in die Meisterschaftsrunde starten, so Abteilungsleiter Andres Wirth. Das drückt die Zufriedenheit am Traiser Geißbockheim aus, wo die erste Mannschaft in der Friedberger A-Liga einen zufriedenstellenden 5. Platz (26 Pkt.) einnimmt, nur fünf Punkte hinter dem Relegationsplatz drei, den der Top-Favorit SV Germ. Ockstadt belegt. Die Schützlinge von Stefan Hiecke, der seit Juli 2022 auf der Kommandobrücke der „Blau-Gelben“ steht und der in seinen genau 60 Spielen als Coach der Geißböcke fast die Hälfte gewonnen hat (27 Siege). Im ersten Jahr führte er die „Blau-Gelben“, die der gebürtige Bad Nauheimer immer wieder als >Herzensangelegenheit< bezeichnet, denn er hat auch schon als Spieler 100 Einsätze für die Traiser absolviert, immerhin schon auf Platz 7, mit 46 Punkten. In dieser Saison scheint eine Steigerung möglich, denn im Moment belegen die Geißböcke, wie schon angesprochen, Platz 5, bei acht Siegen, fünf Niederlagen und zwei Remis. Mit Dennis Gorlik vom SV Nieder-Weisel und Florian Brehm vom FC Ajax Rödgen haben sich im Winter zwei Neuzugänge den Geißböcken angeschlossen, während Torwart Maxi Weiss eine neue Herausforderung beim Liga-Kontrahenten SG Wohnbach/Berstadt sucht. Einen weiteren, allerdings zeitlich begrenzten, Verlust müssen die Traiser hinnehmen, denn Stammspieler Tom Schepp zog sich beim Hallenturnier einen Mittelfußbruch zu und muss länger pausieren. Nichts destotrotz läuft die Vorbereitung auf Hochtouren, das Team und die Neuen ziehen voll mit, was auf eine weiterhin positive Entwicklung schließen lässt.
02.02.24

